Klopfen macht frei

Klopfen aktiviert, öffnet unsere Meridiane und bringt die Energie wieder zum Fließen. Klopfübungen sind einfach und auch ganz leicht zwischendurch im Alltag durchführbar. Was ist generell zu beachten? Wir klopfen mit lockerer Faust, mit flacher Hand oder mit den Fingerspitzen. Wichtig ist, dass das Handgelenk dabei stets entspannt und locker bleibt. 

Es kann im Sitzen oder Stehen geklopft werden. Wir nehmen als Ausgangsposition eine entspannte Haltung ein. Auch beim Klopfen selbst achten wir darauf, die Atmung frei fließen zu lassen und uns dabei zu entspannen. 

Es muss nicht immer der gesamte Körper durchgeklopft werden. Wir können uns auch Teile des Körpers, z.B. nur den Brustkorb bei Husten vornehmen.

 

Klopf-Abfolge gesamter Körper

Wir beginnen mit dem Klopfen des Brustkorbes. Ich verwende dazu gerne beide flachen Hände.

Nachdem ich den Brustkorb eine Weile durchgeklopft habe, wandere ich mit einer Hand Richtung gegenüberliegenden Oberarm.

Dort klopfe ich auf der Innenseite des Armes hinunter bis zum Handgelenk. Dann drehe ich den Arm so, dass ich auf der Außenseite wieder hinauf bis zur Schulter klopfen kann. Dort wandere ich wieder zur Innenseite und wiederhole das Klopfen des Armes noch zwei mal. Danach wechsle ich zum anderen Arm. 

Nun klopfe ich im Uhrzeigersinn rund um meinen Nabel. Das entspannt den Bauch und ist gut für die Vedauung. Nun kommt mein unterer Rücken dran, die Nierenzone. Die ist in der TCM besonders wichtig. Wir können hier auch gerne abwechselnd klopfen und reiben bis Wärme entsteht. Das mag dieser Bereich sehr gerne.

Dann kommen wir zum Gesäß. Dort können wir etwas kräftiger klopfen. Ich mag hier gerne das Klopfen mit der Faust. Von dort aus klopfen wir beide Beine an der Außenseite hinunter bis zu den Knöcheln. Von dort klopfen wir die Bein-Innenseiten wieder hinauf bis zu den Leisten. Diesen Umlauf 2-3 Mal wiederholen.

Zum Abschluss die (warmen) Hände auf den Bauch legen und entspannen, nachspüren und den Energiefluss genießen...